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Gemeinde · Sachsen

Mietpreise in Dresden

In Dresden lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der bestehenden Mietverhältnisse am Stichtag 15.05.2022 bei 6,92 €/m² – 21,0 % über dem Landesdurchschnitt Sachsen (5,72 €/m²) und 4,9 % unter dem Bundesdurchschnitt (7,28 €/m²).

Bestandsmiete, Zensus 2022
6,92 €/m²
Nettokaltmiete je m², Stichtag 15.05.2022
Gegenüber Deutschland
−4,9 %
Bund: 7,28 €/m²
Rang bundesweit
Platz 931
von 2.637 Gemeinden ab 1.000 vermieteten Wohnungen (Platz 1 = teuerste)
Leerstandsquote
4,0 %
13.218 leerstehende Wohnungen
Eigentümerquote
16,8 %
Anteil der von Eigentümern bewohnten Wohnungen
Wohnfläche je Wohnung
71,2 m²
Durchschnitt aller Wohnungen

Mietverteilung in Dresden

29,1 % der 255.170 vermieteten Wohnungen kosteten unter 6 €/m², 63,8 % zwischen 6 und 10 €/m² und 7,1 % mindestens 10 €/m² (Nettokaltmiete, Bestand).

Vermietete Wohnungen nach Nettokaltmiete

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
NettokaltmieteWohnungenAnteil
unter 4 €/m²6.1092,4 %
4–6 €/m²68.11026,7 %
6–8 €/m²127.74150,1 %
8–10 €/m²35.00613,7 %
10–12 €/m²11.7004,6 %
12–14 €/m²3.8361,5 %
14–16 €/m²2.0130,8 %
16–18 €/m²5160,2 %
18–20 €/m²630,0 %
20 und mehr €/m²760,0 %

Dresden im Vergleich

Bestandsmiete laut Zensus 2022 in Dresden, Sachsen und Deutschland.

Durchschnittliche Bestandsmiete in €/m²

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
RegionBestandsmiete
Dresden6,92 €/m²
Sachsen5,72 €/m²
Deutschland7,28 €/m²

Unter den 157 Gemeinden in Sachsen ab 1.000 vermieteten Wohnungen belegt Dresden Platz 1 (Platz 1 = teuerste).

Wohnungsmarkt in Dresden

Der Zensus zählte 319.553 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. 255.171 waren vermietet, 50.229 bewohnten die Eigentümer selbst, 938 dienten als Ferien- oder Freizeitwohnung und 13.218 standen leer.

Wohnungen nach Wohnfläche

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
WohnflächeWohnungenAnteil
unter 40 m²37.05611,6 %
40–59 m²90.47528,3 %
60–79 m²105.59433,0 %
80–99 m²39.06112,2 %
100–119 m²20.5416,4 %
120–139 m²13.5624,2 %
140–159 m²6.3152,0 %
160–179 m²2.7780,9 %
180–199 m²1.5990,5 %
200 und mehr m²2.5660,8 %

Wohnungen nach Baujahr des Gebäudes

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
BaujahrWohnungenAnteil
vor 191972.60522,7 %
1919–194953.96516,9 %
1950–195914.9904,7 %
1960–196926.8908,4 %
1970–197938.87412,2 %
1980–198930.6979,6 %
1990–199949.63715,5 %
2000–200910.7403,4 %
2010–20157.9612,5 %
ab 201613.1874,1 %

Nachbarstädte von Dresden

Die nächstgelegenen Gemeinden mit mindestens 1.000 vermieteten Wohnungen (Luftlinie zwischen den Gemeindemittelpunkten).

Nachbarstädte von Dresden
OrtEntfernungBestandsmieteGegenüber DresdenVergleich
Radebeul8 km6,63 €/m²−4,2 %vergleichen
Moritzburg10 km6,74 €/m²−2,6 %vergleichen
Bannewitz11 km6,26 €/m²−9,5 %vergleichen
Freital11 km5,54 €/m²−19,9 %vergleichen
Ottendorf-Okrilla12 km5,78 €/m²−16,5 %vergleichen
Radeburg12 km5,61 €/m²−18,9 %vergleichen

Quelle: Zensus 2022 (Bestandsmieten), Entfernung eigene Berechnung aus BKG VG250.

Einordnung: was die Zahl bedeutet und was nicht

Die Bestandsmiete beantwortet die Frage, was Mieterhaushalte in Dresden im Durchschnitt zahlten. Sie bildet auch Verträge ab, die vor Jahren oder Jahrzehnten geschlossen wurden und die seither nur begrenzt steigen durften. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt in wachsenden Märkten häufig mehr. Orientierung für Neuverträge geben der örtliche Mietspiegel (viele Städte veröffentlichen ihn auf der eigenen Website) und aktuelle Anzeigen.

Für Kapitalanleger lässt sich die Bestandsmiete als Untergrenze der Marktmiete lesen, nicht als Kalkulationsgrundlage. Mietrendite mit eigener Miete berechnen

Häufige Fragen zu den Mieten in Dresden

Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Dresden?

Laut Zensus 2022 lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der Bestandsmieten in Dresden bei 6,92 €/m² (Stichtag 15.05.2022). Das ist der Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen, nicht der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung.

Ist das die Miete, die ich bei einem Neuvertrag zahle?

Nein. Der Zensus erfasst alle bestehenden Mietverhältnisse, auch sehr alte Verträge. Angebotsmieten für neu ausgeschriebene Wohnungen liegen in vielen Städten deutlich höher. Für eine Orientierung bei Neuvermietung helfen der Mietspiegel Ihrer Stadt und aktuelle Anzeigen. Mehr zum Unterschied.

Wie viele Wohnungen in Dresden stehen leer?

Die Leerstandsquote lag laut Zensus 2022 bei 4,0 % der bewohnten und leerstehenden Wohnungen (13.218 leerstehende Wohnungen). Ferien- und Freizeitwohnungen zählen nicht mit.

Wie viele Haushalte in Dresden wohnen nicht im Eigentum?

Die Eigentümerquote lag bei 16,8 % der bewohnten Wohnungen. Die übrigen 83,3 % werden nicht von den Eigentümern selbst bewohnt, überwiegend sind das Mietwohnungen.

Woher stammen die Zahlen?

Aus der Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen des Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Stichtag 15.05.2022). Anteile und Abweichungen sind eigene Berechnungen. Details: Methodik und Datenquellen.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022. Anteile, Abweichungen und Ränge sind eigene Berechnungen. Methodik