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Landkreis · Nordrhein-Westfalen

Mietpreise in Rhein-Erft-Kreis

In Rhein-Erft-Kreis lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der bestehenden Mietverhältnisse am Stichtag 15.05.2022 bei 7,67 €/m² – 12,5 % über dem Landesdurchschnitt Nordrhein-Westfalen (6,82 €/m²) und 5,4 % über dem Bundesdurchschnitt (7,28 €/m²).

Bestandsmiete, Zensus 2022
7,67 €/m²
Nettokaltmiete je m², Stichtag 15.05.2022
Gegenüber Deutschland
+5,4 %
Bund: 7,28 €/m²
Vermietete Wohnungen
111.463
von 229.405 Wohnungen
Leerstandsquote
2,4 %
5.629 leerstehende Wohnungen
Eigentümerquote
50,8 %
Anteil der von Eigentümern bewohnten Wohnungen
Wohnfläche je Wohnung
99,7 m²
Durchschnitt aller Wohnungen

Mietverteilung in Rhein-Erft-Kreis

25,7 % der 111.461 vermieteten Wohnungen kosteten unter 6 €/m², 60,9 % zwischen 6 und 10 €/m² und 13,4 % mindestens 10 €/m² (Nettokaltmiete, Bestand).

Vermietete Wohnungen nach Nettokaltmiete

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
NettokaltmieteWohnungenAnteil
unter 4 €/m²5.7315,1 %
4–6 €/m²22.89520,5 %
6–8 €/m²41.63537,4 %
8–10 €/m²26.22023,5 %
10–12 €/m²10.5229,4 %
12–14 €/m²2.7092,4 %
14–16 €/m²7160,6 %
16–18 €/m²2310,2 %
18–20 €/m²870,1 %
20 und mehr €/m²7150,6 %

Rhein-Erft-Kreis im Vergleich

Bestandsmiete laut Zensus 2022 in Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen und Deutschland.

Durchschnittliche Bestandsmiete in €/m²

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
RegionBestandsmiete
Rhein-Erft-Kreis7,67 €/m²
Nordrhein-Westfalen6,82 €/m²
Deutschland7,28 €/m²

Wohnungsmarkt in Rhein-Erft-Kreis

Der Zensus zählte 229.405 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. 111.463 waren vermietet, 111.936 bewohnten die Eigentümer selbst, 375 dienten als Ferien- oder Freizeitwohnung und 5.629 standen leer.

Wohnungen nach Wohnfläche

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
WohnflächeWohnungenAnteil
unter 40 m²6.9553,0 %
40–59 m²30.47013,3 %
60–79 m²50.56222,0 %
80–99 m²40.86617,8 %
100–119 m²31.58013,8 %
120–139 m²29.88413,0 %
140–159 m²18.1807,9 %
160–179 m²8.5023,7 %
180–199 m²4.8922,1 %
200 und mehr m²7.5233,3 %

Wohnungen nach Baujahr des Gebäudes

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
BaujahrWohnungenAnteil
vor 191910.1624,4 %
1919–194914.1446,2 %
1950–195923.54910,3 %
1960–196938.40716,7 %
1970–197950.35622,0 %
1980–198923.71010,3 %
1990–199932.43814,1 %
2000–200918.8168,2 %
2010–20158.8893,9 %
ab 20168.9323,9 %

Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis

Alle 10 Gemeinden; Seiten gibt es ab 1.000 vermieteten Wohnungen. Kleine Gemeinden sind statistisch unsicherer.

Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis
Hürth8,51 €/m²17.4712,4 %42,8 %
Kerpen7,24 €/m²15.0662,2 %51,5 %
Bergheim6,63 €/m²13.9622,4 %50,5 %
Frechen7,83 €/m²13.6492,3 %46,4 %
Brühl8,47 €/m²13.3092,9 %41,2 %
Pulheim8,31 €/m²10.3482,1 %60,3 %
Wesseling7,71 €/m²9.7362,4 %44,7 %
Erftstadt7,39 €/m²8.9552,9 %61,9 %
Bedburg6,51 €/m²4.6932,4 %58,7 %
Elsdorf6,35 €/m²4.2732,4 %56,6 %

Einordnung: was die Zahl bedeutet und was nicht

Die Bestandsmiete beantwortet die Frage, was Mieterhaushalte in Rhein-Erft-Kreis im Durchschnitt zahlten. Sie bildet auch Verträge ab, die vor Jahren oder Jahrzehnten geschlossen wurden und die seither nur begrenzt steigen durften. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt in wachsenden Märkten häufig mehr. Orientierung für Neuverträge geben der örtliche Mietspiegel (viele Städte veröffentlichen ihn auf der eigenen Website) und aktuelle Anzeigen.

Für Kapitalanleger lässt sich die Bestandsmiete als Untergrenze der Marktmiete lesen, nicht als Kalkulationsgrundlage. Mietrendite mit eigener Miete berechnen

Häufige Fragen zu den Mieten in Rhein-Erft-Kreis

Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Rhein-Erft-Kreis?

Laut Zensus 2022 lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der Bestandsmieten in Rhein-Erft-Kreis bei 7,67 €/m² (Stichtag 15.05.2022). Das ist der Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen, nicht der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung.

Ist das die Miete, die ich bei einem Neuvertrag zahle?

Nein. Der Zensus erfasst alle bestehenden Mietverhältnisse, auch sehr alte Verträge. Angebotsmieten für neu ausgeschriebene Wohnungen liegen in vielen Städten deutlich höher. Für eine Orientierung bei Neuvermietung helfen der Mietspiegel Ihrer Stadt und aktuelle Anzeigen. Mehr zum Unterschied.

Wie viele Wohnungen in Rhein-Erft-Kreis stehen leer?

Die Leerstandsquote lag laut Zensus 2022 bei 2,4 % der bewohnten und leerstehenden Wohnungen (5.629 leerstehende Wohnungen). Ferien- und Freizeitwohnungen zählen nicht mit.

Wie viele Haushalte in Rhein-Erft-Kreis wohnen nicht im Eigentum?

Die Eigentümerquote lag bei 50,8 % der bewohnten Wohnungen. Die übrigen 49,3 % werden nicht von den Eigentümern selbst bewohnt, überwiegend sind das Mietwohnungen.

Woher stammen die Zahlen?

Aus der Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen des Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Stichtag 15.05.2022). Anteile und Abweichungen sind eigene Berechnungen. Details: Methodik und Datenquellen.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022. Anteile, Abweichungen und Ränge sind eigene Berechnungen. Methodik