Zum Inhalt springen

Landkreis · Nordrhein-Westfalen

Mietpreise in Rheinisch-Bergischer Kreis

In Rheinisch-Bergischer Kreis lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der bestehenden Mietverhältnisse am Stichtag 15.05.2022 bei 7,49 €/m² – 9,8 % über dem Landesdurchschnitt Nordrhein-Westfalen (6,82 €/m²) und 2,9 % über dem Bundesdurchschnitt (7,28 €/m²).

Bestandsmiete, Zensus 2022
7,49 €/m²
Nettokaltmiete je m², Stichtag 15.05.2022
Gegenüber Deutschland
+2,9 %
Bund: 7,28 €/m²
Vermietete Wohnungen
66.405
von 140.815 Wohnungen
Leerstandsquote
3,0 %
4.429 leerstehende Wohnungen
Eigentümerquote
51,8 %
Anteil der von Eigentümern bewohnten Wohnungen
Wohnfläche je Wohnung
103,7 m²
Durchschnitt aller Wohnungen

Mietverteilung in Rheinisch-Bergischer Kreis

26,1 % der 66.408 vermieteten Wohnungen kosteten unter 6 €/m², 63,2 % zwischen 6 und 10 €/m² und 10,6 % mindestens 10 €/m² (Nettokaltmiete, Bestand).

Vermietete Wohnungen nach Nettokaltmiete

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
NettokaltmieteWohnungenAnteil
unter 4 €/m²3.6975,6 %
4–6 €/m²13.66620,6 %
6–8 €/m²25.39538,2 %
8–10 €/m²16.57825,0 %
10–12 €/m²5.2988,0 %
12–14 €/m²1.2001,8 %
14–16 €/m²3730,6 %
16–18 €/m²900,1 %
18–20 €/m²400,1 %
20 und mehr €/m²710,1 %

Rheinisch-Bergischer Kreis im Vergleich

Bestandsmiete laut Zensus 2022 in Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen und Deutschland.

Durchschnittliche Bestandsmiete in €/m²

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
RegionBestandsmiete
Rheinisch-Bergischer Kreis7,49 €/m²
Nordrhein-Westfalen6,82 €/m²
Deutschland7,28 €/m²

Wohnungsmarkt in Rheinisch-Bergischer Kreis

Der Zensus zählte 140.815 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. 66.405 waren vermietet, 69.614 bewohnten die Eigentümer selbst, 366 dienten als Ferien- oder Freizeitwohnung und 4.429 standen leer.

Wohnungen nach Wohnfläche

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
WohnflächeWohnungenAnteil
unter 40 m²3.7892,7 %
40–59 m²17.70712,6 %
60–79 m²29.61321,0 %
80–99 m²25.15617,9 %
100–119 m²17.80712,6 %
120–139 m²17.98512,8 %
140–159 m²12.0788,6 %
160–179 m²6.3234,5 %
180–199 m²4.0002,8 %
200 und mehr m²6.3574,5 %

Wohnungen nach Baujahr des Gebäudes

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
BaujahrWohnungenAnteil
vor 191910.1397,2 %
1919–19498.5446,1 %
1950–195913.3259,5 %
1960–196927.38119,4 %
1970–197926.90619,1 %
1980–198915.38810,9 %
1990–199918.80013,4 %
2000–200911.5268,2 %
2010–20154.4923,2 %
ab 20164.3153,1 %

Gemeinden im Rheinisch-Bergischer Kreis

Alle 8 Gemeinden; Seiten gibt es ab 1.000 vermieteten Wohnungen. Kleine Gemeinden sind statistisch unsicherer.

Gemeinden im Rheinisch-Bergischer Kreis
Bergisch Gladbach8,12 €/m²29.0922,8 %47,3 %
Wermelskirchen6,36 €/m²8.5043,9 %50,9 %
Leichlingen (Rheinland)7,08 €/m²6.5802,8 %51,6 %
Rösrath7,76 €/m²6.2172,7 %54,0 %
Overath7,06 €/m²5.5493,2 %56,3 %
Burscheid6,64 €/m²4.1753,0 %53,0 %
Kürten6,81 €/m²3.7303,5 %59,8 %
Odenthal7,47 €/m²2.5582,6 %64,4 %

Einordnung: was die Zahl bedeutet und was nicht

Die Bestandsmiete beantwortet die Frage, was Mieterhaushalte in Rheinisch-Bergischer Kreis im Durchschnitt zahlten. Sie bildet auch Verträge ab, die vor Jahren oder Jahrzehnten geschlossen wurden und die seither nur begrenzt steigen durften. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt in wachsenden Märkten häufig mehr. Orientierung für Neuverträge geben der örtliche Mietspiegel (viele Städte veröffentlichen ihn auf der eigenen Website) und aktuelle Anzeigen.

Für Kapitalanleger lässt sich die Bestandsmiete als Untergrenze der Marktmiete lesen, nicht als Kalkulationsgrundlage. Mietrendite mit eigener Miete berechnen

Häufige Fragen zu den Mieten in Rheinisch-Bergischer Kreis

Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Rheinisch-Bergischer Kreis?

Laut Zensus 2022 lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der Bestandsmieten in Rheinisch-Bergischer Kreis bei 7,49 €/m² (Stichtag 15.05.2022). Das ist der Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen, nicht der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung.

Ist das die Miete, die ich bei einem Neuvertrag zahle?

Nein. Der Zensus erfasst alle bestehenden Mietverhältnisse, auch sehr alte Verträge. Angebotsmieten für neu ausgeschriebene Wohnungen liegen in vielen Städten deutlich höher. Für eine Orientierung bei Neuvermietung helfen der Mietspiegel Ihrer Stadt und aktuelle Anzeigen. Mehr zum Unterschied.

Wie viele Wohnungen in Rheinisch-Bergischer Kreis stehen leer?

Die Leerstandsquote lag laut Zensus 2022 bei 3,0 % der bewohnten und leerstehenden Wohnungen (4.429 leerstehende Wohnungen). Ferien- und Freizeitwohnungen zählen nicht mit.

Wie viele Haushalte in Rheinisch-Bergischer Kreis wohnen nicht im Eigentum?

Die Eigentümerquote lag bei 51,8 % der bewohnten Wohnungen. Die übrigen 48,3 % werden nicht von den Eigentümern selbst bewohnt, überwiegend sind das Mietwohnungen.

Woher stammen die Zahlen?

Aus der Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen des Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Stichtag 15.05.2022). Anteile und Abweichungen sind eigene Berechnungen. Details: Methodik und Datenquellen.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022. Anteile, Abweichungen und Ränge sind eigene Berechnungen. Methodik