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Gemeinde · Nordrhein-Westfalen

Mietpreise in Marienheide

In Marienheide lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der bestehenden Mietverhältnisse am Stichtag 15.05.2022 bei 5,57 €/m² – 18,3 % unter dem Landesdurchschnitt Nordrhein-Westfalen (6,82 €/m²) und 23,5 % unter dem Bundesdurchschnitt (7,28 €/m²).

Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Marienheide?

Die durchschnittliche Bestandsmiete in Marienheide lag laut Zensus 2022 bei 5,57 €/m² Nettokaltmiete (Stichtag 15.05.2022). Das ist die Miete bestehender Verträge, keine Angebotsmiete.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Bestandsmiete in Marienheide im Vergleich
KennzahlWertBezug
Marienheide5,57 €/m²Nettokaltmiete je m²
Nordrhein-Westfalen6,82 €/m²Land
Deutschland7,28 €/m²Bund
Rang bundesweitPlatz 1.934von 2.637 Gemeinden (Platz 1 = teuerste)
Bestandsmiete, Zensus 2022
5,57 €/m²
Nettokaltmiete je m², Stichtag 15.05.2022
Gegenüber Deutschland
−23,5 %
Bund: 7,28 €/m²
Rang bundesweit
Platz 1.934
von 2.637 Gemeinden ab 1.000 vermieteten Wohnungen (Platz 1 = teuerste)
Leerstandsquote
3,9 %
246 leerstehende Wohnungen
Eigentümerquote
63,2 %
Anteil der von Eigentümern bewohnten Wohnungen
Wohnfläche je Wohnung
109,5 m²
Durchschnitt aller Wohnungen

Mietverteilung in Marienheide

71,8 % der 2.151 vermieteten Wohnungen kosteten unter 6 €/m², 26,8 % zwischen 6 und 10 €/m² und 1,4 % mindestens 10 €/m² (Nettokaltmiete, Bestand).

Vermietete Wohnungen nach Nettokaltmiete

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
NettokaltmieteWohnungenAnteil
unter 4 €/m²31914,8 %
4–6 €/m²1.22557,0 %
6–8 €/m²51423,9 %
8–10 €/m²632,9 %
10–12 €/m²271,3 %
12–14 €/m²30,1 %
14–16 €/m²00,0 %
16–18 €/m²00,0 %
18–20 €/m²00,0 %
20 und mehr €/m²00,0 %

Marienheide im Vergleich

Bestandsmiete laut Zensus 2022 in Marienheide, dem Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen und Deutschland.

Durchschnittliche Bestandsmiete in €/m²

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
RegionBestandsmiete
Marienheide5,57 €/m²
Oberbergischer Kreis5,84 €/m²
Nordrhein-Westfalen6,82 €/m²
Deutschland7,28 €/m²

Gegenüber dem Oberbergischer Kreis (5,84 €/m²) liegt Marienheide 4,6 % unter. Unter den 384 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ab 1.000 vermieteten Wohnungen belegt Marienheide Platz 290 (Platz 1 = teuerste).

Wohnungsmarkt in Marienheide

Der Zensus zählte 6.044 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. 2.154 waren vermietet, 3.583 bewohnten die Eigentümer selbst, 66 dienten als Ferien- oder Freizeitwohnung und 246 standen leer.

Wohnungen nach Wohnfläche

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
WohnflächeWohnungenAnteil
unter 40 m²1192,0 %
40–59 m²64410,7 %
60–79 m²1.09218,1 %
80–99 m²1.02016,9 %
100–119 m²81313,5 %
120–139 m²87914,5 %
140–159 m²5939,8 %
160–179 m²3676,1 %
180–199 m²1833,0 %
200 und mehr m²3335,5 %

Wohnungen nach Baujahr des Gebäudes

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
BaujahrWohnungenAnteil
vor 191969311,5 %
1919–19493475,7 %
1950–195969811,6 %
1960–19691.10318,3 %
1970–197984614,0 %
1980–198960910,1 %
1990–199984314,0 %
2000–200963310,5 %
2010–20151362,3 %
ab 20161352,2 %

Nachbarstädte von Marienheide

Die nächstgelegenen Gemeinden mit mindestens 1.000 vermieteten Wohnungen (Luftlinie zwischen den Gemeindemittelpunkten).

Nachbarstädte von Marienheide
OrtEntfernungBestandsmieteGegenüber MarienheideVergleich
Gummersbach5 km5,93 €/m²+6,5 %vergleichen
Kierspe8 km5,29 €/m²−5,0 %vergleichen
Wipperfürth10 km5,93 €/m²+6,5 %vergleichen
Bergneustadt11 km5,60 €/m²+0,5 %vergleichen
Halver12 km5,68 €/m²+2,0 %vergleichen
Wiehl13 km6,01 €/m²+7,9 %vergleichen

Quelle: Zensus 2022 (Bestandsmieten), Entfernung eigene Berechnung aus BKG VG250.

Einordnung: was die Zahl bedeutet und was nicht

Die Bestandsmiete beantwortet die Frage, was Mieterhaushalte in Marienheide im Durchschnitt zahlten. Sie bildet auch Verträge ab, die vor Jahren oder Jahrzehnten geschlossen wurden und die seither nur begrenzt steigen durften. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt in wachsenden Märkten häufig mehr. Orientierung für Neuverträge geben der örtliche Mietspiegel (viele Städte veröffentlichen ihn auf der eigenen Website) und aktuelle Anzeigen.

Für Kapitalanleger lässt sich die Bestandsmiete als Untergrenze der Marktmiete lesen, nicht als Kalkulationsgrundlage. Mietrendite mit eigener Miete berechnen

Häufige Fragen zu den Mieten in Marienheide

Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Marienheide?

Laut Zensus 2022 lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der Bestandsmieten in Marienheide bei 5,57 €/m² (Stichtag 15.05.2022). Das ist der Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen, nicht der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung.

Ist das die Miete, die ich bei einem Neuvertrag zahle?

Nein. Der Zensus erfasst alle bestehenden Mietverhältnisse, auch sehr alte Verträge. Angebotsmieten für neu ausgeschriebene Wohnungen liegen in vielen Städten deutlich höher. Für eine Orientierung bei Neuvermietung helfen der Mietspiegel Ihrer Stadt und aktuelle Anzeigen. Mehr zum Unterschied.

Wie viele Wohnungen in Marienheide stehen leer?

Die Leerstandsquote lag laut Zensus 2022 bei 3,9 % der bewohnten und leerstehenden Wohnungen (246 leerstehende Wohnungen). Ferien- und Freizeitwohnungen zählen nicht mit.

Wie viele Haushalte in Marienheide wohnen nicht im Eigentum?

Die Eigentümerquote lag bei 63,2 % der bewohnten Wohnungen. Die übrigen 36,8 % werden nicht von den Eigentümern selbst bewohnt, überwiegend sind das Mietwohnungen.

Woher stammen die Zahlen?

Aus der Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen des Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Stichtag 15.05.2022). Anteile und Abweichungen sind eigene Berechnungen. Details: Methodik und Datenquellen.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022. Anteile, Abweichungen und Ränge sind eigene Berechnungen. Methodik