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Gemeinde · Hamburg

Mietpreise in Hamburg

In Hamburg lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der bestehenden Mietverhältnisse am Stichtag 15.05.2022 bei 9,16 €/m² – auf dem Niveau von dem Landesdurchschnitt Hamburg (9,16 €/m²) und 25,8 % über dem Bundesdurchschnitt (7,28 €/m²).

Bestandsmiete, Zensus 2022
9,16 €/m²
Nettokaltmiete je m², Stichtag 15.05.2022
Gegenüber Deutschland
+25,8 %
Bund: 7,28 €/m²
Rang bundesweit
Platz 140
von 2.637 Gemeinden ab 1.000 vermieteten Wohnungen (Platz 1 = teuerste)
Leerstandsquote
1,9 %
19.950 leerstehende Wohnungen
Eigentümerquote
21,6 %
Anteil der von Eigentümern bewohnten Wohnungen
Wohnfläche je Wohnung
76,6 m²
Durchschnitt aller Wohnungen

Mietverteilung in Hamburg

9,7 % der 760.046 vermieteten Wohnungen kosteten unter 6 €/m², 58,0 % zwischen 6 und 10 €/m² und 32,2 % mindestens 10 €/m² (Nettokaltmiete, Bestand).

Vermietete Wohnungen nach Nettokaltmiete

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
NettokaltmieteWohnungenAnteil
unter 4 €/m²9.4631,2 %
4–6 €/m²64.5738,5 %
6–8 €/m²255.92833,7 %
8–10 €/m²185.25824,4 %
10–12 €/m²111.24114,6 %
12–14 €/m²63.3528,3 %
14–16 €/m²35.7394,7 %
16–18 €/m²16.1382,1 %
18–20 €/m²6.7430,9 %
20 und mehr €/m²11.6111,5 %

Hamburg im Vergleich

Bestandsmiete laut Zensus 2022 in Hamburg, Hamburg und Deutschland.

Durchschnittliche Bestandsmiete in €/m²

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
RegionBestandsmiete
Hamburg9,16 €/m²
Hamburg9,16 €/m²
Deutschland7,28 €/m²

Unter den 1 Gemeinden in Hamburg ab 1.000 vermieteten Wohnungen belegt Hamburg Platz 1 (Platz 1 = teuerste).

Wohnungsmarkt in Hamburg

Der Zensus zählte 985.422 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. 760.047 waren vermietet, 204.611 bewohnten die Eigentümer selbst, 812 dienten als Ferien- oder Freizeitwohnung und 19.950 standen leer.

Wohnungen nach Wohnfläche

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
WohnflächeWohnungenAnteil
unter 40 m²84.2388,5 %
40–59 m²286.72229,1 %
60–79 m²290.73929,5 %
80–99 m²141.06614,3 %
100–119 m²66.4606,7 %
120–139 m²50.1785,1 %
140–159 m²27.6072,8 %
160–179 m²13.9411,4 %
180–199 m²8.3460,8 %
200 und mehr m²16.1201,6 %

Wohnungen nach Baujahr des Gebäudes

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
BaujahrWohnungenAnteil
vor 1919123.39212,5 %
1919–1949105.71410,7 %
1950–1959193.47519,6 %
1960–1969190.13619,3 %
1970–1979108.49011,0 %
1980–198964.6766,6 %
1990–199964.9386,6 %
2000–200946.1644,7 %
2010–201545.3894,6 %
ab 201643.0514,4 %

Nachbarstädte von Hamburg

Die nächstgelegenen Gemeinden mit mindestens 1.000 vermieteten Wohnungen (Luftlinie zwischen den Gemeindemittelpunkten).

Nachbarstädte von Hamburg
OrtEntfernungBestandsmieteGegenüber HamburgVergleich
Schenefeld8 km9,28 €/m²+1,3 %vergleichen
Halstenbek10 km9,23 €/m²+0,8 %vergleichen
Rellingen11 km9,01 €/m²−1,6 %vergleichen
Pinneberg13 km8,24 €/m²−10,0 %vergleichen
Norderstedt16 km8,98 €/m²−2,0 %vergleichen
Jork16 km7,67 €/m²−16,3 %vergleichen

Quelle: Zensus 2022 (Bestandsmieten), Entfernung eigene Berechnung aus BKG VG250.

Einordnung: was die Zahl bedeutet und was nicht

Die Bestandsmiete beantwortet die Frage, was Mieterhaushalte in Hamburg im Durchschnitt zahlten. Sie bildet auch Verträge ab, die vor Jahren oder Jahrzehnten geschlossen wurden und die seither nur begrenzt steigen durften. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt in wachsenden Märkten häufig mehr. Orientierung für Neuverträge geben der örtliche Mietspiegel (viele Städte veröffentlichen ihn auf der eigenen Website) und aktuelle Anzeigen.

Für Kapitalanleger lässt sich die Bestandsmiete als Untergrenze der Marktmiete lesen, nicht als Kalkulationsgrundlage. Mietrendite mit eigener Miete berechnen

Häufige Fragen zu den Mieten in Hamburg

Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Hamburg?

Laut Zensus 2022 lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der Bestandsmieten in Hamburg bei 9,16 €/m² (Stichtag 15.05.2022). Das ist der Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen, nicht der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung.

Ist das die Miete, die ich bei einem Neuvertrag zahle?

Nein. Der Zensus erfasst alle bestehenden Mietverhältnisse, auch sehr alte Verträge. Angebotsmieten für neu ausgeschriebene Wohnungen liegen in vielen Städten deutlich höher. Für eine Orientierung bei Neuvermietung helfen der Mietspiegel Ihrer Stadt und aktuelle Anzeigen. Mehr zum Unterschied.

Wie viele Wohnungen in Hamburg stehen leer?

Die Leerstandsquote lag laut Zensus 2022 bei 1,9 % der bewohnten und leerstehenden Wohnungen (19.950 leerstehende Wohnungen). Ferien- und Freizeitwohnungen zählen nicht mit.

Wie viele Haushalte in Hamburg wohnen nicht im Eigentum?

Die Eigentümerquote lag bei 21,6 % der bewohnten Wohnungen. Die übrigen 78,4 % werden nicht von den Eigentümern selbst bewohnt, überwiegend sind das Mietwohnungen.

Woher stammen die Zahlen?

Aus der Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen des Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Stichtag 15.05.2022). Anteile und Abweichungen sind eigene Berechnungen. Details: Methodik und Datenquellen.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022. Anteile, Abweichungen und Ränge sind eigene Berechnungen. Methodik