Landkreis · Baden-Württemberg
Mietpreise in Landkreis Tübingen
In Landkreis Tübingen lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der bestehenden Mietverhältnisse am Stichtag 15.05.2022 bei 9,20 €/m² – 13,2 % über dem Landesdurchschnitt Baden-Württemberg (8,13 €/m²) und 26,4 % über dem Bundesdurchschnitt (7,28 €/m²).
Mietverteilung in Landkreis Tübingen
13,4 % der 54.420 vermieteten Wohnungen kosteten unter 6 €/m², 48,9 % zwischen 6 und 10 €/m² und 37,7 % mindestens 10 €/m² (Nettokaltmiete, Bestand).
Vermietete Wohnungen nach Nettokaltmiete
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung
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| Nettokaltmiete | Wohnungen | Anteil |
|---|---|---|
| unter 4 €/m² | 2.871 | 5,3 % |
| 4–6 €/m² | 4.395 | 8,1 % |
| 6–8 €/m² | 13.325 | 24,5 % |
| 8–10 €/m² | 13.309 | 24,5 % |
| 10–12 €/m² | 9.602 | 17,6 % |
| 12–14 €/m² | 4.774 | 8,8 % |
| 14–16 €/m² | 2.096 | 3,9 % |
| 16–18 €/m² | 1.091 | 2,0 % |
| 18–20 €/m² | 682 | 1,3 % |
| 20 und mehr €/m² | 2.275 | 4,2 % |
Landkreis Tübingen im Vergleich
Bestandsmiete laut Zensus 2022 in Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg und Deutschland.
Durchschnittliche Bestandsmiete in €/m²
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung
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| Region | Bestandsmiete |
|---|---|
| Landkreis Tübingen | 9,20 €/m² |
| Baden-Württemberg | 8,13 €/m² |
| Deutschland | 7,28 €/m² |
Wohnungsmarkt in Landkreis Tübingen
Der Zensus zählte 109.715 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. 54.420 waren vermietet, 50.952 bewohnten die Eigentümer selbst, 383 dienten als Ferien- oder Freizeitwohnung und 3.963 standen leer.
Wohnungen nach Wohnfläche
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung
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| Wohnfläche | Wohnungen | Anteil |
|---|---|---|
| unter 40 m² | 10.540 | 9,6 % |
| 40–59 m² | 14.804 | 13,5 % |
| 60–79 m² | 19.775 | 18,0 % |
| 80–99 m² | 18.305 | 16,7 % |
| 100–119 m² | 13.992 | 12,8 % |
| 120–139 m² | 12.571 | 11,5 % |
| 140–159 m² | 8.694 | 7,9 % |
| 160–179 m² | 4.348 | 4,0 % |
| 180–199 m² | 2.651 | 2,4 % |
| 200 und mehr m² | 4.046 | 3,7 % |
Wohnungen nach Baujahr des Gebäudes
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung
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| Baujahr | Wohnungen | Anteil |
|---|---|---|
| vor 1919 | 11.380 | 10,4 % |
| 1919–1949 | 7.514 | 6,8 % |
| 1950–1959 | 8.366 | 7,6 % |
| 1960–1969 | 14.533 | 13,2 % |
| 1970–1979 | 17.625 | 16,1 % |
| 1980–1989 | 13.958 | 12,7 % |
| 1990–1999 | 16.181 | 14,7 % |
| 2000–2009 | 9.535 | 8,7 % |
| 2010–2015 | 4.724 | 4,3 % |
| ab 2016 | 5.898 | 5,4 % |
Gemeinden im Landkreis Tübingen
Alle 15 Gemeinden; Seiten gibt es ab 1.000 vermieteten Wohnungen. Kleine Gemeinden sind statistisch unsicherer.
| Tübingen | 10,30 €/m² | 30.279 | 2,7 % | 35,7 % |
|---|---|---|---|---|
| Rottenburg am Neckar | 8,03 €/m² | 7.936 | 4,3 % | 59,4 % |
| Mössingen | 7,78 €/m² | 3.820 | 3,3 % | 59,9 % |
| Ammerbuch | 8,06 €/m² | 1.860 | 4,3 % | 64,0 % |
| Gomaringen | 7,84 €/m² | 1.641 | 3,6 % | 59,9 % |
| Kusterdingen | 8,70 €/m² | 1.508 | 4,1 % | 61,1 % |
| Dußlingen | 7,94 €/m² | 1.280 | 3,9 % | 53,0 % |
| Kirchentellinsfurt | 8,47 €/m² | 1.120 | 3,7 % | 56,9 % |
| Bodelshausen | 7,33 €/m² | 990 | 3,6 % | 59,6 % |
| Dettenhausen | 8,65 €/m² | 986 | 5,1 % | 61,2 % |
| Ofterdingen | 7,94 €/m² | 913 | 3,9 % | 61,6 % |
| Nehren | 7,83 €/m² | 781 | 3,0 % | 61,3 % |
| Neustetten | 7,33 €/m² | 475 | 5,0 % | 69,8 % |
| Starzach | 6,29 €/m² | 438 | 5,5 % | 77,7 % |
| Hirrlingen | 6,64 €/m² | 388 | 3,4 % | 72,5 % |
Einordnung: was die Zahl bedeutet und was nicht
Die Bestandsmiete beantwortet die Frage, was Mieterhaushalte in Landkreis Tübingen im Durchschnitt zahlten. Sie bildet auch Verträge ab, die vor Jahren oder Jahrzehnten geschlossen wurden und die seither nur begrenzt steigen durften. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt in wachsenden Märkten häufig mehr. Orientierung für Neuverträge geben der örtliche Mietspiegel (viele Städte veröffentlichen ihn auf der eigenen Website) und aktuelle Anzeigen.
Für Kapitalanleger lässt sich die Bestandsmiete als Untergrenze der Marktmiete lesen, nicht als Kalkulationsgrundlage. Mietrendite mit eigener Miete berechnen
Häufige Fragen zu den Mieten in Landkreis Tübingen
Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Landkreis Tübingen?
Laut Zensus 2022 lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der Bestandsmieten in Landkreis Tübingen bei 9,20 €/m² (Stichtag 15.05.2022). Das ist der Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen, nicht der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung.
Ist das die Miete, die ich bei einem Neuvertrag zahle?
Nein. Der Zensus erfasst alle bestehenden Mietverhältnisse, auch sehr alte Verträge. Angebotsmieten für neu ausgeschriebene Wohnungen liegen in vielen Städten deutlich höher. Für eine Orientierung bei Neuvermietung helfen der Mietspiegel Ihrer Stadt und aktuelle Anzeigen. Mehr zum Unterschied.
Wie viele Wohnungen in Landkreis Tübingen stehen leer?
Die Leerstandsquote lag laut Zensus 2022 bei 3,5 % der bewohnten und leerstehenden Wohnungen (3.963 leerstehende Wohnungen). Ferien- und Freizeitwohnungen zählen nicht mit.
Wie viele Haushalte in Landkreis Tübingen wohnen nicht im Eigentum?
Die Eigentümerquote lag bei 50,9 % der bewohnten Wohnungen. Die übrigen 49,1 % werden nicht von den Eigentümern selbst bewohnt, überwiegend sind das Mietwohnungen.
Woher stammen die Zahlen?
Aus der Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen des Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Stichtag 15.05.2022). Anteile und Abweichungen sind eigene Berechnungen. Details: Methodik und Datenquellen.
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022. Anteile, Abweichungen und Ränge sind eigene Berechnungen. Methodik