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Landkreis · Hessen

Mietpreise in Wetteraukreis

In Wetteraukreis lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der bestehenden Mietverhältnisse am Stichtag 15.05.2022 bei 7,68 €/m² – 6,5 % unter dem Landesdurchschnitt Hessen (8,21 €/m²) und 5,5 % über dem Bundesdurchschnitt (7,28 €/m²).

Bestandsmiete, Zensus 2022
7,68 €/m²
Nettokaltmiete je m², Stichtag 15.05.2022
Gegenüber Deutschland
+5,5 %
Bund: 7,28 €/m²
Vermietete Wohnungen
62.420
von 147.040 Wohnungen
Leerstandsquote
3,5 %
5.296 leerstehende Wohnungen
Eigentümerquote
56,5 %
Anteil der von Eigentümern bewohnten Wohnungen
Wohnfläche je Wohnung
108,4 m²
Durchschnitt aller Wohnungen

Mietverteilung in Wetteraukreis

31,5 % der 62.418 vermieteten Wohnungen kosteten unter 6 €/m², 52,1 % zwischen 6 und 10 €/m² und 16,3 % mindestens 10 €/m² (Nettokaltmiete, Bestand).

Vermietete Wohnungen nach Nettokaltmiete

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
NettokaltmieteWohnungenAnteil
unter 4 €/m²6.64310,6 %
4–6 €/m²13.03120,9 %
6–8 €/m²19.31630,9 %
8–10 €/m²13.23021,2 %
10–12 €/m²6.79110,9 %
12–14 €/m²2.2733,6 %
14–16 €/m²7021,1 %
16–18 €/m²2460,4 %
18–20 €/m²460,1 %
20 und mehr €/m²1400,2 %

Wetteraukreis im Vergleich

Bestandsmiete laut Zensus 2022 in Wetteraukreis, Hessen und Deutschland.

Durchschnittliche Bestandsmiete in €/m²

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
RegionBestandsmiete
Wetteraukreis7,68 €/m²
Hessen8,21 €/m²
Deutschland7,28 €/m²

Wohnungsmarkt in Wetteraukreis

Der Zensus zählte 147.040 Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. 62.420 waren vermietet, 78.874 bewohnten die Eigentümer selbst, 452 dienten als Ferien- oder Freizeitwohnung und 5.296 standen leer.

Wohnungen nach Wohnfläche

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
WohnflächeWohnungenAnteil
unter 40 m²4.6333,2 %
40–59 m²15.53610,6 %
60–79 m²26.72118,2 %
80–99 m²25.56417,4 %
100–119 m²19.89013,5 %
120–139 m²19.91513,5 %
140–159 m²13.6189,3 %
160–179 m²7.6275,2 %
180–199 m²4.8313,3 %
200 und mehr m²8.7155,9 %

Wohnungen nach Baujahr des Gebäudes

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Quellenangabe gestattet, Stand 15. Mai 2022, eigene Berechnung

Daten als Tabelle anzeigen
BaujahrWohnungenAnteil
vor 191917.16611,7 %
1919–19499.8676,7 %
1950–195913.5389,2 %
1960–196924.04216,4 %
1970–197924.79616,9 %
1980–198914.0799,6 %
1990–199921.09314,3 %
2000–200911.0237,5 %
2010–20154.7733,2 %
ab 20166.6644,5 %

Gemeinden im Wetteraukreis

Alle 25 Gemeinden; Seiten gibt es ab 1.000 vermieteten Wohnungen. Kleine Gemeinden sind statistisch unsicherer.

Gemeinden im Wetteraukreis
Bad Nauheim8,22 €/m²9.4842,7 %41,4 %
Bad Vilbel9,77 €/m²8.9723,4 %47,0 %
Friedberg (Hessen)7,93 €/m²8.0313,6 %42,7 %
Butzbach7,20 €/m²5.2254,0 %57,0 %
Karben8,67 €/m²4.2603,1 %59,4 %
Büdingen6,64 €/m²4.0683,7 %59,0 %
Nidda6,04 €/m²3.0524,1 %62,1 %
Rosbach v. d. Höhe8,36 €/m²2.1823,1 %62,0 %
Altenstadt6,74 €/m²2.0542,6 %63,0 %
Wölfersheim6,19 €/m²1.4732,7 %65,9 %
Ortenberg5,51 €/m²1.4364,8 %64,5 %
Florstadt6,37 €/m²1.3563,5 %66,3 %
Wöllstadt7,48 €/m²1.3324,0 %55,9 %
Niddatal7,11 €/m²1.3143,6 %69,8 %
Reichelsheim (Wetterau)6,47 €/m²1.1212,8 %65,2 %
Gedern5,40 €/m²9544,6 %69,3 %
Ober-Mörlen6,95 €/m²9204,4 %65,6 %
Echzell6,22 €/m²8733,3 %64,1 %
Limeshain6,25 €/m²8703,5 %64,9 %
Münzenberg6,66 €/m²7673,7 %70,2 %
Ranstadt6,27 €/m²7343,7 %69,6 %
Rockenberg6,25 €/m²6433,9 %66,7 %
Glauburg6,03 €/m²4983,7 %66,7 %
Hirzenhain5,70 €/m²4714,5 %64,8 %
Kefenrod4,91 €/m²3354,4 %70,6 %

Einordnung: was die Zahl bedeutet und was nicht

Die Bestandsmiete beantwortet die Frage, was Mieterhaushalte in Wetteraukreis im Durchschnitt zahlten. Sie bildet auch Verträge ab, die vor Jahren oder Jahrzehnten geschlossen wurden und die seither nur begrenzt steigen durften. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt in wachsenden Märkten häufig mehr. Orientierung für Neuverträge geben der örtliche Mietspiegel (viele Städte veröffentlichen ihn auf der eigenen Website) und aktuelle Anzeigen.

Für Kapitalanleger lässt sich die Bestandsmiete als Untergrenze der Marktmiete lesen, nicht als Kalkulationsgrundlage. Mietrendite mit eigener Miete berechnen

Häufige Fragen zu den Mieten in Wetteraukreis

Wie hoch ist die Durchschnittsmiete in Wetteraukreis?

Laut Zensus 2022 lag die durchschnittliche Nettokaltmiete der Bestandsmieten in Wetteraukreis bei 7,68 €/m² (Stichtag 15.05.2022). Das ist der Durchschnitt aller vermieteten Wohnungen, nicht der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung.

Ist das die Miete, die ich bei einem Neuvertrag zahle?

Nein. Der Zensus erfasst alle bestehenden Mietverhältnisse, auch sehr alte Verträge. Angebotsmieten für neu ausgeschriebene Wohnungen liegen in vielen Städten deutlich höher. Für eine Orientierung bei Neuvermietung helfen der Mietspiegel Ihrer Stadt und aktuelle Anzeigen. Mehr zum Unterschied.

Wie viele Wohnungen in Wetteraukreis stehen leer?

Die Leerstandsquote lag laut Zensus 2022 bei 3,5 % der bewohnten und leerstehenden Wohnungen (5.296 leerstehende Wohnungen). Ferien- und Freizeitwohnungen zählen nicht mit.

Wie viele Haushalte in Wetteraukreis wohnen nicht im Eigentum?

Die Eigentümerquote lag bei 56,5 % der bewohnten Wohnungen. Die übrigen 43,5 % werden nicht von den Eigentümern selbst bewohnt, überwiegend sind das Mietwohnungen.

Woher stammen die Zahlen?

Aus der Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen des Zensus 2022 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Stichtag 15.05.2022). Anteile und Abweichungen sind eigene Berechnungen. Details: Methodik und Datenquellen.

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Regionaltabelle Gebäude und Wohnungen, Stichtag 15.05.2022. Anteile, Abweichungen und Ränge sind eigene Berechnungen. Methodik