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Wie viel Miete kann ich mir leisten?

Trage dein Nettoeinkommen und deine festen Kosten ein. Der Rechner zeigt dir, wie viel Warmmiete nach der Faustregel passt und wie viel Spielraum dir wirklich bleibt. Beides zusammen ergibt eine ehrliche Obergrenze für deine Miete.

€ im Monat
Alles, was nach Steuern und Abgaben auf dem Konto ankommt, auch Kindergeld.
Kinder im Haushalt
€ im Monat
Kredite, Versicherungen, Auto, Unterhalt. Ohne Miete.
€ im Monat
Was du monatlich zurücklegen willst. 0 = nichts.
€ im Monat
Damit rechnet der Rechner die Kaltmiete aus. Schau in deine letzte Abrechnung oder rechne im Nebenkostenrechner.
Empfehlung: Warmmiete höchstens900 € im MonatDer kleinere Wert aus Faustregel und Spielraum
davon etwa Kaltmiete650 €Empfehlung minus deine Nebenkosten
Faustregel (30 %)900 €Rund ein Drittel vom Netto, keine Norm
Regelbedarf (Untergrenze)563 €Regelbedarf ohne Wohnkosten, 2026
Spielraum2.137 €Netto minus Verpflichtungen, Sparrate und Regelbedarf
So verteilt sich dein Netto
Aufteilung des Haushaltsnettoeinkommens im Monat
Regelbedarf563 €
Verpflichtungen300 €
Sparrate0 €
Warmmiete (Empfehlung)900 €
Rest1.237 €

Der Regelbedarf ist der Betrag, den das Sozialrecht für den Lebensunterhalt ohne Miete und Heizung ansetzt (Essen, Kleidung, Strom, Telefon). Das echte Leben kostet meist mehr (Auto, Freizeit, Rücklagen). Nimm den Spielraum deshalb als äußerste Grenze, nicht als Wunschwert.

Amtlicher Wert, Quelle: Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2026 (RBSFV 2026), Stand: 02.11.2026. Stufe 1 = 563 €, Stufe 2 = 506 € je Partner, Stufe 4 = 471 €, Stufe 5 = 390 €, Stufe 6 = 357 €. Kinder zählen nach Alter (0–5: Stufe 6, 6–13: Stufe 5, 14–17: Stufe 4). Dein Haushalt: 563 € im Monat.

Kommt die Miete über deinen Spielraum? Dann kann Wohngeld helfen. Der Wohngeldrechner des Bundes gibt dir eine erste Orientierung.

So wird gerechnet

Rechenweg

Warmmiete (Empfehlung) = der kleinere Wert aus Faustregel und Spielraum. Faustregel = 30 % vom Nettoeinkommen. Spielraum = Netto − feste Verpflichtungen − Sparrate − Regelbedarf deines Haushalts. Kaltmiete = Warmmiete − Nebenkosten.
  1. Regelbedarf = Stufe 1 (eine erwachsene Person) oder 2 × Stufe 2 (Paar) + Kinder nach Alter (0–5: Stufe 6, 6–13: Stufe 5, 14–17: Stufe 4)
  2. Faustregel = Netto × 30 %
  3. Spielraum = Netto − Verpflichtungen − Sparrate − Regelbedarf
  4. Empfehlung = kleinerer Wert aus Faustregel und Spielraum (nie unter 0 €)
  5. Kaltmiete = Empfehlung − Nebenkosten (nie unter 0 €)

Beispiele aus der Praxis

Drei Haushalte im Vergleich (Beispielwerte, keine Marktdaten)
AngabeSinglePaar mit Kind (4 Jahre)Alleinerziehend, Kind (8 Jahre)
Nettoeinkommen2.400 €3.800 €1.800 €
Feste Verpflichtungen und Sparrate200 €800 €400 €
Regelbedarf 2026563 €1.369 €953 €
Faustregel (30 %)720 €1.140 €540 €
Spielraum1.637 €1.631 €447 €
Empfehlung Warmmiete720 €1.140 €447 €
davon Kaltmiete (bei 200 bis 300 € Nebenkosten)520 €840 €247 €
Im dritten Fall ist der Spielraum kleiner als die Faustregel. Dann gilt der Spielraum.

Rechtsgrundlage

Häufige Fragen

Wie viel Prozent vom Netto darf die Miete kosten?

Als Faustregel gelten rund 30 % vom Nettoeinkommen für die Warmmiete. Das ist keine Norm und kein Gesetz. In teuren Städten zahlen viele mehr, bei kleinem Einkommen ist auch 30 % oft zu viel. Darum zeigt der Rechner zusätzlich deinen Spielraum.

Was ist der Regelbedarf und warum rechnet der Rechner damit?

Der Regelbedarf ist der Betrag, den das Sozialrecht für den Lebensunterhalt ohne Miete und Heizung ansetzt (Essen, Kleidung, Strom, Telefon). Wir ziehen ihn ab, damit klar wird, was für das tägliche Leben übrig bleiben muss. Das echte Leben kostet meist mehr (Auto, Freizeit, Rücklagen).

Gilt die Faustregel für Kalt- oder Warmmiete?

Der Rechner wendet sie auf die Warmmiete an, also Kaltmiete plus Nebenkosten und Heizung. Das ist das Geld, das jeden Monat für die Wohnung wirklich weggeht. Die Kaltmiete rechnet der Rechner anhand deiner Nebenkosten aus.

Was gehört zu den festen Verpflichtungen?

Alles, was jeden Monat feststeht und nicht ausfällt: Kreditraten, Versicherungen, Auto, Unterhalt, Verträge wie Internet oder Handy. Die Miete selbst gehört nicht dazu. Strom und Essen stecken schon im Regelbedarf.

Was kann ich tun, wenn die Wohnung über meinem Spielraum liegt?

Prüfe, ob du Wohngeld bekommst. Das ist ein Zuschuss zur Miete für Haushalte mit geringem Einkommen. Der Wohngeldrechner des Bundes gibt eine erste Orientierung. Außerdem kannst du Verpflichtungen senken oder eine kleinere oder günstigere Wohnung suchen.

Ist es sicher, mein Einkommen einzutragen?

Der Rechner braucht nur Zahlen, keine Namen und keine Konten. Deine Zahlen werden weder in Cookies noch im Browser gespeichert und nicht an uns übertragen. Gibst du Werte per Link mit, stehen sie in der Adresse der Seite, zum Beispiel ?netto=2500.

Weitere Rechner und Daten

Hinweis: Die Rechner dienen deiner Orientierung und ersetzen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Die Berechnung läuft in deinem Browser. Deine Zahlen werden weder in Cookies noch im Browser gespeichert und nicht an uns übertragen.