Miete pro Quadratmeter berechnen
Teile deine Kaltmiete durch die Wohnfläche und du kennst deine Miete pro Quadratmeter. Dann siehst du, in welcher Mietklasse du liegst und wie viele Wohnungen in deinem Ort günstiger oder teurer sind.
Wähle einen Ort, dann siehst du, wo deine Miete im Vergleich liegt.
Bestandsmiete 2022, keine Angebotsmiete, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete und kein Mietspiegel. Unterschied erklärt
Was der Vergleich zeigt und was nicht
Die Zahlen stammen aus dem Zensus 2022, der amtlichen Zählung von Gebäuden und Wohnungen. Sie zeigen, was Mieterinnen und Mieter am 15. Mai 2022 zahlten, auch in sehr alten Verträgen. Für eine frisch ausgeschriebene Wohnung wird in vielen Orten mehr verlangt. Als Beleg für eine Mieterhöhung eignet sich der Vergleich nicht.
Wie die Kosten insgesamt aussehen, rechnet der Mietkostenrechner aus. Eine Übersicht aller Orte findest du bei den Mietpreisen.
So wird gerechnet
Rechenweg mit dem Beispiel: 650 € Kaltmiete, 65 m²
Miete pro Quadratmeter = Kaltmiete ÷ Wohnfläche. Danach ordnest du das Ergebnis in die Mietklassen des Zensus 2022 ein: unter 4, 4 bis 6, 6 bis 8 und so weiter bis 20 € je m² und mehr. Eine Miete von genau 8 € gehört zur Klasse 8–10. Innerhalb einer Klasse wird nichts geschätzt.
- Miete je m² = 650 € ÷ 65 m² = 10,00 €/m²
- Klasse = 10–12 €/m² (Grenzen: 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20 €/m²)
- Wohnungen in niedrigeren Klassen ergeben den Anteil „weniger“, Wohnungen in höheren Klassen den Anteil „mehr“.
Beispiele aus der Praxis
| Wohnung | Kaltmiete | Wohnfläche | Miete je m² | Mietklasse |
|---|---|---|---|---|
| Kleine Wohnung | 480 € | 40 m² | 12,00 €/m² | 12–14 €/m² |
| Mittlere Wohnung | 650 € | 65 m² | 10,00 €/m² | 10–12 €/m² |
| Große Wohnung | 920 € | 80 m² | 11,50 €/m² | 10–12 €/m² |
Häufige Fragen
Wie berechne ich die Miete pro Quadratmeter?
Teile die Kaltmiete durch die Wohnfläche. Bei 650 Euro Kaltmiete und 65 Quadratmetern sind das 10 Euro pro Quadratmeter. Nimm die Kaltmiete, nicht die Warmmiete, sonst sind Nebenkosten und Heizung mit drin.
Welche Zahlen vergleiche ich hier?
Deine Miete steht neben der Bestandsmiete laut Zensus 2022. Der Zensus hat am Stichtag 15. Mai 2022 erfasst, was Mieterinnen und Mieter in bestehenden Mietverhältnissen gezahlt haben, auch in sehr alten Verträgen.
Ist das die ortsübliche Vergleichsmiete oder ein Mietspiegel?
Nein. Die Zahlen sind weder Mietspiegel noch ortsübliche Vergleichsmiete und taugen nicht, um eine Mieterhöhung zu prüfen. Sie zeigen, wie sich die Bestandsmieten im Ort 2022 verteilt haben.
Warum sind Angebotsmieten oft höher?
Neue Mietverträge werden zu aktuellen Marktpreisen abgeschlossen. Alte Verträge laufen oft zu niedrigeren Mieten weiter. Die Bestandsmiete des Zensus enthält beides und liegt deshalb meist unter dem, was heute für eine ausgeschriebene Wohnung verlangt wird.
Was bedeutet meine Mietklasse?
Der Zensus hat die Mieten in Klassen eingeteilt, die meist 2 Euro breit sind, zum Beispiel 8 bis 10 Euro pro Quadratmeter. Der Rechner zeigt, wie viele Wohnungen im Ort in niedrigeren, in deiner und in höheren Klassen lagen. Innerhalb einer Klasse wird nicht genauer gerechnet.
Mein Ort fehlt in der Auswahl. Was kann ich tun?
Für sehr kleine Gemeinden gibt es keine eigenen Zahlen. Wähle dann den Landkreis oder das Bundesland. Die Auswahl enthält alle Städte und Gemeinden mit eigener Seite sowie alle Landkreise.
Weitere Rechner und Daten
Hinweis: Die Rechner dienen deiner Orientierung und ersetzen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Die Berechnung läuft in deinem Browser. Deine Zahlen werden weder in Cookies noch im Browser gespeichert und nicht an uns übertragen.